kubahilfe

Jahresbericht 2012

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Christine Brych                                                    Wien, 22. Mai 2012
Ruthnergasse 172/12/269
1210 Wien

E-Mail: christine.brych@gmail.com
Blog: https://kubahilfe.wordpress.com/

Liebe Freunde der „Kubahilfe“, sehr geehrte Damen und Herren!

Bevor ich meinen Bericht über die Reise nach Kuba im Februar/März dieses Jahres beginne, möchte ich, wie immer, allen Spendern und Unterstützern für die „Kubahilfe“

vielen herzlichen Dank

für Ihre Hilfe sagen.

Unser Fokus war wieder auf das Krankenhaus und das Altenheim in Gibara gerichtet. Wir hatten diesmal bei unserer Reise € 5.350,53 Spendengeld zur Verfügung.

Wir kauften für das Krankenhaus:

Medikamente € 3.170,30
Dauerkatheter € 297,68

Wir kauften für das Altenheim:

Medikamente € 1.794,10
Kleinwerkzeug € 42,70
Gesamtausgaben € 5.304,78

Leider konnten wir nicht alle Werkzeuge kaufen, die das Altenheim gebraucht hätte, so blieben € 45,75 als Rest in der Kassa für die nächste Aktion.

Vom Altenheim bekam ich einen Brief, den ich nun übersetzt an Sie weiter gebe:

Hogar de Ancianos Carlos J. Finlay (Altenheim Carlos J. Finlay)

Gibara, Holguin

Im Namen von allen Seniorinnen und Senioren und allen Kollegen die hier im Altenheim arbeiten, möchten wir vielen herzlichen Dank sagen für Ihre immer wiederkehrende Hilfe für unser Institut. Ihre Zuwendung hilft uns bei der Aufgabe, die alten und hilfsbedürftigen Menschen zu pflegen und gesund zu erhalten und das ist für uns sehr wichtig. Wir bedanken uns für die Medikamente und all die anderen Sachen, die wir im Laufe der Jahre von Ihnen bekommen haben.

VIELEN DANK FÜR ALLES!

Unterschrieben haben den Brief:

Rolando León Silva, Sonia Tamayo L., Sonia Calero B.

Direktor Oberschwester Sec. Núcleo PCC.

Altenheim Gibara 

Wir kommen gerne in dieses Haus um zu helfen. Die Omas und Opas, wie sie dort genannt werden, sind so herzlich im Umgang mit uns, dass mir innerlich das Herz weh tut, wenn ich mir ihr Umfeld anschaue. Ich hoffe sehr, dass das Spendenkonto wieder „Zuwachs“ erhält, denn ich sehe, was dort alles notwendig wäre.

Eingekaufte Medikamente für das Altenheim – die Freude beim Auspacken war groß

Wenn Sie auch keinen Erlagschein mehr geschickt bekommen, bitte zahlen Sie trotzdem auf das Konto der „Kubahilfe“ ein, Sie können dadurch sehr viel Gutes tun.

Auf Wunsch sende ich Ihnen auch gerne den Auszug aus dem Kassabuch zu.

Wieder möchte ich alle Kubafreunde und Menschen mit Solidaritätsgeist sehr herzlich bitten, sich weiter bei ihren Freunden und Bekannten, vielleicht auch bei Vereinen und öffentlichen Institutionen einzusetzen, um unsere Projekte der „Kubahilfe“ bekannt zu machen. Möglichst viele Spenden wären notwendig, damit wir wirksame Hilfe 2013 nach Holguin bzw. Gibara bringen können, um dort zur Linderung der bestehenden Mängel einen Beitrag zu leisten.

Ich bitte Sie sehr herzlich, auf die Kontonummer der „Kubahilfe“ einzuzahlen. Ich weiß, dass man selbst auch schon sehr sparen muss aber glauben Sie mir, die Leute im Altenheim und Krankenhaus sind viel, viel ärmer als wir.

Die Kontonummer der „Kubahilfe“ lautet:

Erste Österreichische Sparkasse-Bank 00034950184

BLZ 20111 Kennwort: Kubahilfe.

IBAN bei Einzahlungen aus dem Ausland AT892011100034950184

BIC GIBAATWWXXX

Kontoinhaber: Christine Brych

Ich betone auch immer wieder, dass jeder gespendete Euro zählt und zu unseren Projekten kommt.

Glauben Sie mir, mit den Jahren fällt mir die Solidaritätsarbeit auch immer schwerer aber man darf damit nicht aufhören. Daher sind meine Leitsprüche immer noch aktuell:

„Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker zueinander“   sagte Ernesto Che Guevara und

Jesus von Nazaret sagte:

„Was du einem der Geringsten tust, das hast du mir getan“.

Auch dieser nächste Satz hilft mir immer, über so manche Schwierigkeit hinweg zu kommen:

Über all das Leid in der Welt könnte man verzweifeln, wenn man nicht die Gewissheit hätte, auch ein bisschen etwas dagegen tun zu können.

Soweit unser Jahresbericht über die Kubareise 2012.


Seit meinem letzten Brief werden Sie sich vielleicht näher über die „5“ gefangenen Kubaner in den USA informiert haben.

Ende November findet in Holguin wieder ein internationales Kolloquium für die „5“ Gefangenen und gegen Terrorismus statt.

Freiheit jetzt!

Nun wünsche ich Ihnen alles Gute, bleiben oder werden Sie gesund.

Ihre Christine Brych.

Kolloquium für die „5“ in Holguin die „5“ Gefangenen in den USA

zu Besuch im Altenheim in Gibara und die von uns gespendeten Tische und Sesseln

 

So schön ist es im Club Amigo Atlantico/Guardalavaca – Villenzimmer sind sehr schön

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